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Koriander

Koriander zählt zu den ältesten Küchenkräutern der Welt und ist ein starkes Mittel gegen Bakterien. Die zur Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe gehörenden Phenole, welche im ätherischen Korianderöl enthalten sind, unterstützen unseren Organismus durch die Produktion von Enzymen und Verdauungssäften.  Koriander ist ein natürliches Antibiotikum. Die im Koriander enthaltenen Antioxidantien, die vor allem in den Korianderblättern vorkommen, schützen effektiv gegen Entzündungsbeschwerden.

Bei der Zubereitung von Koriander sollten einige Punkte beachtet werden. Die Blätter sollten immer erst zum Ende des jeweiligen Gerichts zugefügt werde, da sich die ätherischen Öle sonst zu sehr verflüchtigen und folglich nur noch wenig Aroma abgeben. Verwendet werden sollten ausschließlich frische Korianderblätter.

Korianderöl enthält einen hohen Anteil der gesundheitsfördernden Substanzen Linalol, Pineol, Borneol, Limonen und Geraniol. Die positiven Wirkungen von Koriander auf den menschlichen Körper sind vielfältig. Hättest du gedacht, dass das exotische Gewürz noch viel mehr kann, als nur Speisen und Tee zu aromatisieren?

  1. Koriander hat einen besonderen Stellenwert als Ausleitungsmittel für Schwermetalle, denen wir unweigerlich über die Luft, das Trinkwasser und Nahrungsmittel ausgesetzt sind. Toxische Metalle wie Quecksilber, Cadmium, Blei und Aluminium sind deshalb so gefährlich, weil sie sich im Gewebe ablagern, das Immunsystem schwächen und langfristig zu Krankheiten wie Alzheimer oder Krebs führen können.

  2. Koriander ist ein natürliches Mittel gegen Blutarmut. Wenn du unter Blutarmut leidest, gib regelmäßig eine Handvoll eisenreiche Korianderblätter in deine Suppe, den Salat oder ins Gemüse. Alternativ kannst du auch gehackte Korianderblätter mit Olivenöl, Salz und Gewürzen vermischt als schmackhaften Brotaufstrich verwenden.

  3. Die im Koriander enthaltenen Wirkstoffe 1,8-Cineol und Linolsäure lindern aufgrund von rheumatischen Erkrankungen und Arthritis auftretende Schwellungen. Durch Nierenprobleme verursachte Wassereinlagerungen werden durch die entwässernde Wirkung des Korianders ebenfalls gemildert.

  4. Die Säuren, die im Koriander enthalten sind, wirken stark gegen Cholesterin im Blut und reinigen Venen und Arterien. Durch Stimulation der endokrinen Drüsen bewirkt Koriander eine Ausleitung von Insulin aus der Bauchspeicheldrüse und verhilft insbesondere Diabetikern zu einer besseren Regulierung des Blutzuckerspiegels.

  5. Der Verzehr frischer Korianderblätter regt den Appetit an. Mit seinen ätherischen Ölen stimuliert Koriander die Verdauung, insbesondere die Funktion der Leber und des Darms. Seine antibakteriellen Eigenschaften wirken zudem heilsam bei bakteriell bedingten Durchfallerkrankungen.

  6. Koriander beeinflusst stark die endokrinen Drüsen, so hilft er bei einem unregelmäßigen Zyklus und lindert Menstruationsbeschwerden.

  7. Koriander heilt Mundgeschwüre und Wunden im Mund. Citroneol, ein Bestandteil des essenziellen Korianderöls, ist ein hervorragendes Antiseptikum und wirkt gleichzeitig gegen Mikroben. Der Verzehr von Koriander hat deshalb eine heilende Wirkung auf Mundbläschen und kleine Geschwüre. Gleichzeitig sorgt er für frischen Atem.

  8. Die im Korianderkraut enthaltenen Antioxidantien, Vitamin A und C, Minerale und ätherische Öle, schützen und stärken die Augen. Ein Aufguss aus Korianderblättern kann die Symptome einer Bindehautentzündung lindern.

  9. Alle oben genannten heilenden Eigenschaften des Korianders sollen sich zudem heilend auf zahlreiche Hautkrankheiten wie Ausschläge oder Pilzerkrankungen auswirken. Hierfür kannst du ebenfalls den Aufguss verwenden. Tränke dazu ein Mulltuch mit dem Aufguss und lege es als Umschlag auf die betreffenden Hautstellen.

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