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Kokosöl

Kokosöl das wahre Wundermittel

Die Kokosnuss gehört botanisch zu der Familie der Palmengewächse. Sie ist eine Steinfrucht und keine Nuss.

Die mittelkettigen Fettsäuren, die im Kokosöl enthalten sind, sind sehr gesund. Sie sind leicht verdaulich und gelangen schnell ins Blut. In der Leber werden sie direkt zur Energiegewinnung genutzt. Sie senken nicht nur das „schlechte „ LDL-Cholesterin, sondern erhöhen auch das „gute“ HDL-Cholesterin im Blut.

Darüber hinaus stecken wertvolle Inhaltsstoffe in der Kokosnuss:

  • mehrfach ungesättigte Fettsäuren
  • Ballaststoffe
  • Eiweiß
  • Vitamin C
  • Vitamin B1
  • Vitamin B2
  • Kalium
  • Magnesium
  • Eisen

Kokosöl ist das Pflanzenöl aus der Frucht der Kokospalme. Gewonnen wird das Öl aus dem zerkleinerten, getrockneten und in Ölmühlen gepressten Fruchtfleisch der Kokosnuss. Das so gewonnene Öl besteht zu 99 Prozent aus in Triclyceriden gebundenen, gesättigten Fettsäuren. Das Öl ist fein-cremig und weiß. Es wird erst bei 25 Grad flüssig und wird nicht im Kühlschrank gelagert.

13 Gründe, warum du Kokosöl verwenden solltest?

  1. Es liefert dem Gehirn schnell verfügbare Energie für die grauen Zellen und steigert die Gedächtnis- und Denkleistung.
  2. Es stärkt das Immunsystem. Dafür reicht schon ein Teelöffel pro Tag.
  3. Antioxidantien verjüngen die Zellen und verbessern altersbedingte Schäden.
  4. Es vertreibt Bakterien, Viren und Pilze.
  5. Es ist frei von ungesunden Transfetten und enthält fast kein Cholesterin.
  6. Es ist gut für das Herz-Kreislauf-System. Schäden an Gefässwänden werden durch die Fette repariert.
  7. Es wirkt Blutdruck senkend.
  8. Es kurbelt den Energiestoffwechsel an und unterstützt die Fettverbrennung. Zusätzlich erhöht es den Grundumsatz, weil Kokosöl positiv auf den Hormonhaushalt wirkt und die Schilddrüse anregt. So hilft es beim Abnehmen.
  9. Es liefert der Haut Feuchtigkeit und hält sie weich und geschmeidig. Hierzu kann es auch äusserlich angewendet werden.
  10. Es kann, wenn es in die Kopfhaut einmassiert wird, das Haarwachstum fördern und Haarschäden reparieren.
  11. Es kann Karies und Parodontose entgegen wirken. Entweder mischst du es mit deiner Zahncreme oder du putzt die Zähne und das Zahnfleisch direkt mit Kokosöl.
  12. Es fördert die Entwicklung starker Knochen und Zähne.
  13. Es hemmt Leberschäden durch Alkohol.

7 Möglichkeiten, wie du Kokosöl in deinen Speiseplan einbaust?

  1. Zum Braten, da es höher erhitzt werden kann als viele andere Öle.
  2. Beim Backen kann es die Butter ersetzen.
  3. Als Butterersatz aufs Brot.
  4. Zum Dünsten und Frittieren.
  5. Kokosöl kann im Kaffee Milch ersetzen.
  6. Als Salatdressing einfach mit etwas Essig, Honig und Ursalz mischen.
  7. Oder einfach ins Essen mischen, ins Müsli, in Suppen, in Saucen, in Smoothies oder ins Gemüse.

Wichtig: Zusätzlich solltest du auch noch andere Fette verwenden, wie z.B. Leinöl, denn Kokosöl enthält keine Omega-3-Fettsäuren.

7 weitere gesunde Kokosprodukte, die du kennen solltest!

  1. Kokosmilch wird aus Fruchtfleisch, das fein mit Wasser vermahlen und abgemildert wird, hergestellt. Sie ist cremig-pastös. In der veganen Küche wird sie als Sahneersatz verwendet.
  2. Kokosmus hat jede Menge Kokosfette (bis zu 70%). Du kannst es gut auf Brot essen. Es verfeinert auch Smoothies, Suppen und Saucen.
  3. Kokoschips aus Kokosfruchtfleisch grob geraspelt und getrocknet. Bitte kühl, trocken, luftdicht und dunkel lagern, sonst werden sie ranzig. Sie eignen sich als Topping für Müsli, Suppe oder Salat.
  4. Kokosblütenzucker wird aus dem eingekochten Saft von Kokosblütenständen gewonnen. Er hat einen niedrigen Glykämischen Index (unter Rohrzucker) und treibt den Blutzuckerspiegel nicht so sehr hoch. Er kann gut zum Süssen von Tee oder Kaffee genutzt werden. Ich nehme ihn gern, um meine Smoothies zu süssen.
  5. Kokoswasser ist ein iostonischer leicht süsslicher Drink, der reich an Kalium ist, Magnesium liefert, einen minimalen Fettgehalt hat, wenig Eiweiß und Kohlenhydrate liefert und hat gerade mal 15-20 Kilokalorien pro 100 ml hat. Er stammt aus dem Innersten der noch unreifen Kokosnuss und wie unter Luftausschluss abgezapft und steril abgefüllt. Er eignet sich für zum Mixen mit Fruchtsäften.
  6. Kokosmehl ist ballaststoffreich, kohlenhydratarm und glutenfrei. Es wird aus wird aus dem weißen Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen. Dieses wird getrocknet, entölt und schließlich fein gemahlen. Kokosmehl schmeckt aromatisch, leicht nussig und süßlich. Es empfiehlt sich, nur einen Teil des Weizenmehls, etwa 10 bis 20 Prozent, durch Kokosmehl zu ersetzen und dem Teig etwas mehr Flüssigkeit zuzugeben. Da Kokosmehl etwas süßlich schmeckt, benötigt man in der Regel weniger Zucker. Kokosmehl eignet sich auch gut zum Binden von Suppen und Saucen. Des Weiteren bekommen Joghurt, Müsli und Smoothies – mit etwas Kokosmehl vermengt – einen aromatischen Geschmack.
  7. Kokosblütensirup wird aus dem Nektar der Kokospalmen gewonnen. Er eignet sich zum Süssen von Süßspeisen, Salatdressings, Saucen, Porridge, Cocktails, Smoothies oder Tees.
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