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Curcuma

Curcuma (Deutsch Kurkuma, Indischer Safran, Gelbwurz)

Das Wichtigste vorweg: Kurkuma kann viele Krankheiten heilen und soll ähnlich wie Kortison wirken. Über Kurkuma wird am meisten geforscht und es gibt Unmengen von Studien. Es ist eines der Gewürze mit dem größten medizinischen Potential.

Viele kennen Kurkuma nur als Curry-Gewürzmischung. Kurkuma gibt die gelbe Farbe, daher auch der Name Gelbwurz. Die Wurzel stammt aus der Familie der Ingwergewächse. Die besonders wertvollen Inhaltsstoffe sind die ätherischen Öle, sekundäre Pflanzenstoffe und Vitamine.

Was kann Kurkuma?

  • stärkt das Immunsystem
  • hilft bei Erkältungen
  • wirkt zellschützend und entzündungshemmend
  • antioxidative Wirkung lindert Gelenkschmerzen
  • löst Blutstauungen
  • senkt Blutfettwerte
  • senkt den Blutzuckerspiegel
  • regt den Gallenfluss an
  • ist leberstärkend
  • senkt Cholesterin
  • hilft bei Verdauungsschwäche und Blähungen
  • beruhigt Nerven und Geist
  • schützt vor Alzheimer
  • und noch viel mehr…..

Immunsystem

Die sekundären Pflanzenstoffe des Kurkuma ergeben im Zusammenspiel mit Vitamin D einen wirksamen Schutz gegen Krankheitserreger.

Erkältungen und Atemwegserkrankungen

Die stark entzündungshemmenden und antioxidativen Wirkung des Kurkuma schwächen die Entzündungen der Atemwege ab.

Arthrose und Arthritis

Kurkuma hat stark entzündungshemmende und schmerzstillende Eigenschaften, so dass bei bei regelmässigem Verzehr die Einnahme von Schmerzmitteln, wie Ibuprofen gesenkt, wenn nicht gar verhindert werden kann und das ohne schädliche Nebenwirkungen.

Schlaganfall und Herzinfarkt

Das antioxidative Kurkuma verhindert auch die Oxidation von Cholesterin. Erst wenn Cholesterin oxidiert, schädigt es die Blutgefässe und fördert die Entstehung einer Arteriosklerose. Damit erhöht sich die Gefahr eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls. Kurkuma enthält ausserdem das Vitamin B6. Dieses Vitamin sorgt gemeinsam mit dem Vitamin B12 und der Folsäure dafür, dass der Homocysteinspiegel nicht zu hoch ansteigt. Hohe Homocysteinspiegel können zu Schädigungen an den Gefässwänden führen. Das erhöht das Risiko von arteriosklerotischen Ablagerungen.

Leber und Galle

Kurkuma schützt die Leber und regt den Gallenfluss an. Menschen mit Gallenproblemen, wie Gallensteinen, sollten Kurkuma nur nach Rücksprache mit einem Arzt anwenden.

Tumorbildung

Kurkuma soll die Tumorbildung verhindern können, also krebsvorbeugend wirken. Es stabilisiert die Körperzellen und schützt sie so vor Krankheitserregern. Auch die Ausbreitung von Krebszellen soll gestoppt werden.

Alzheimer

Kurkuma kann die Blut-Hirn-Schranke durchdringen und soll durch seine antioxidative Wirkung oxidativen Stress und Entzündungen in den Gehirnzellen und damit auch die Ablagerungen von Eiweißkomplexen im Gehirn verhindern oder verlangsamen.

Darm

Kurkuma hemmt im Darm Entzündungsfaktoren und hilft bei einer gesunden Verdauung. Seine antioxidative Wirkung ist zellschützend.

Dazu 1/2 Teelöffel Chilipulver, 1 Teelöffel Kurkuma, 1 Prise schwarzes Himalaya-Steinsalz in ein Glas warmes Wasser geben, gut umrühren und schluckweise 3x täglich trinken.

Wo bekommst du Kurkuma?

In manchen Bio-Läden gibt es Kurkuma häufig frisch, du kannst ihn reiben, wie Ingwer. Lagern solltest du ihn im Kühlschrank. Sonst findest du ihn im Gewürzregal in Pulverform. Aus gesundheitlicher Sicht, solltest du Kurkuma in biologischer Qualität verwenden. Das Pulver sollte dunkel gelagert werden. Frischer Kurkuma schmeckt harzig-brennend und der getrocknete eher mild und etwas bitter.

Wichtig: Kurkuma immer mit einer Prise schwarzen Pfeffer oder etwas Fett am besten Kokosöl nehmen. Der Scharfstoff Piperin aus dem Pfeffer erhöht die Bioverfügbarkeit um ein Vielfaches und Kurkuma ist lipophil, also fettlöslich, und sollte immer mit gesunden Fetten (ich nehme Kokosöl) aufgenommen werden.

Wie kannst du Kurkuma für dich nutzen?

Die einfachste Art ist Gemüse- , Kartoffel- oder Reisgerichte einfach mit Kurkuma zu würzen.

Du kannst es auch einen Teelöffel Kurkuma einfach in heisses Wasser rühren und als Tee trinken.

Isst du morgens Quark mit Leinöl (Budwig-Diät), dann gib einfach einen Teelöffel Kurkuma dazu.

Zur Stärkung des Immunsystems 300 ml stilles Wasser und 100 ml Kurkuma in einem Topf 10 Minuten köcheln lassen. Es entsteht eine Paste, die wieder abkühlen soll. Dann erwärmst du 200-300 ml Mandelmilch und gibst einen Teelöffel der Kurkuma-Paste hinzu und erhitzt es unter ständigem Rühren. Jetzt noch etwas schwarzen Pfeffer und Mandelöl zugeben und guten Appetit. Das schmeckt nämlich auch noch.

Bei Erkältungen zwei Teelöffel frisch geriebenen Kurkuma und einen Teelöffel frisch geriebenen Ingwer mit heißem Wasser aufgießen. Etwas Zimt und schwarzen Pfeffer zugeben und 5 Minuten ziehen lassen. Mit Kokosmilch und Honig abschmecken.

Bei Hustenreiz einen halben Teelöffel Kurkuma mit 4 Esslöffeln Honig mischen und 3 mal täglich langsam im Mund zergehen lassen.

Zum regulieren des Blutzuckerspiegels kannst du dir ganz einfach ein Getränk zubereiten. Du nimmst einen Teelöffel Kurkuma, eine Zimtstange und 300 ml stilles Wasser und bringst das Gemisch zum Kochen. Dann lässt du das ganze 15 Minuten ziehen. Danach gibst du den Saft einer Zitrone und weitere 700 ml stilles Wasser hinzu. Dann trinkst du es tagsüber vor dem Essen getrunken werden.

Es leitet auch Schadstoffe und Stoffwechselprodukte aus dem Körper.

Bei Blähungen oder Sodbrennen einen halben Teelöffel Kurkuma mit 150 ml heißem Wasser übergießen und 5 Minuten ziehen lassen. Drei mal täglich eine halbe Stunde vor jeder Mahlzeit trinken.

Was ist das Beste für mich?

Für mich hat sich Kurkuma in Kombination mit anderen Gewürzen als Schmerzmittel bei Arthrose bewährt. Ich nehme keine Medikamente mehr. Die Dosierung variiere ich den Schmerzen angepasst. Ich mische den gleichen Anteil Kurkuma, Kreuzkümmel, Koriander und Muskatnuss. Dazu gebe ich etwas schwarzen Pfeffer. Dieses Gemisch nehme ich entweder mit etwas Kokosöl oder es kommt ins Gemüse oder den Salat, wenn er mit Öl angemacht ist. Ich bin einfach begeistert, weil es bei mir wirklich hilft.

Wichtig: In Einzelfällen können Magenbeschwerden auftreten. Deshalb darf Kurkuma nicht während der Schwangerschaft und der Stillzeit eingenommen werden. Normalerweise gibt es keine Nebenwirkungen.

3 Replies to “Curcuma”

  1. Frage in Richtung Cucuma , was wäre die sinnvolle Menge , die gewisse Nebenwirkungen ausbleiben lässt. Wahrscheinlich Selbsttest, abhängig vom Gewichr, der Konstitution etc, richtig?

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