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Ernährung bei Bluthochdruck

Der Blutdruck ist der Ausdruck der Dynamik des Menschen. Er entsteht aus dem Zusammenspiel des Blutes und der begrenzenden Blutgefässe. Die Blutgefässe entsprechen den Grenzen, die sich der Entfaltung des eigenen Wesens entgegenstellen.

Sowohl der Mensch mit zu hohem, als auch der Mensch mit zu niedrigen Blutdruck gehen anstehenden Konflikten aus dem Weg – und zwar jeder auf seine Weise.

Menschen mit hohen Blutdruck setzen sich gern selbst unter Druck, allerdings ohne dem Druck gewachsen zu sein. Unterdrückte Aggressionen, Wut, Angst, Ärger lassen den Blutdruck steigen. Sie können ihre Gefühle nicht zeigen. Ihre äussere Selbstbeherrschung kann zum Herzinfarkt führen.

Da der Blutdruck auch durch fehlende Elastizität der Blutgefässe hervorgerufen werden kann, gilt hier die Aufforderung an den Betroffenen, flexibler zu werden, den Ehrgeiz loszulassen, immer mehr erreichen zu wollen und deswegen im Inneren immer mehr zu erstarren.

Der Mensch mit niedrigen Blutdruck neigt zur gelegentlichen Ohnmacht. Diese Ohnmacht (ohne Macht) ist gleichzeitig ein Zeichen dafür, woran es wirklich fehlt. Dieser Mensch versucht gar nicht erst, sich durchzusetzen – er zieht sich vor Widerständen zurück, wie es auch sein Blut tut. Mit der Ohnmacht legt er seine Verantwortung ab und zwingt die Umwelt, ihn mit Konflikten zu verschonen.

Die Empfehlung bei niedrigen Blutdruck ist Aktivität, die das Ziel verfolgt, die eigen Tatkraft zu unterstützen. der Mensch mit niedrigen Blutdruck muss lernen, sich seinen Problemen zu stellen und sie aktiv zu verändern bzw. zu lösen.

  • systolischer Wert – Druck, der während des Pumpvorganges auf den Gefässen lastet                        (120 mmHg)
  • diastolischer Wert – Druck, der während der Entlastungsphase des Herzens noch auf den            Gefäßen liegt. (80 mmHg)

Durch die arteriosklerotisch verengten Blutgefässe fliesst immer weniger Blut.

Folge: der Blutdruck wird erhöht

Risikofaktoren:

Herzinfarkt

Herzinsuffizienz

Nierenschädigung

Schlaganfall

Augenprobleme

Betablocker Nebenwirkungen: Durchblutungsstörungen

kalte Füsse und Hände

Schwindel

Potenzstörungen

Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit

Massnahmen:

  • kein Übergewicht
  • kein Alkohol
  • Bewegung
  • kein Stress
  • genug trinken
  • gesunde Ernährung 
  • keine Fertiggerichte
  • keine Konserven
  • kaum Wurstwaren (geräuchert, gepökelt)
  • keine Knabberartikel
  • kein  Zucker (besser Xylit)

Ernährung bei Bluthochdruck

  • wenig Salz (ein gutes Salz ist Ursalz)
  • Buchweizen
  • Kartoffeln (am Besten Pellkartoffeln)

Obwohl Kartoffeln einen hohen glykämischen Index aufweisen (also den Blutzuckerspiegel  

        beeinflussen), sind sie reich an wichtigen Nährwerten, die sogar dabei helfen können, 

        Übergewicht und Bluthochdruck zu bekämpfen.

        Abgesehen von Mineralstoffen und Vitaminen – wie z.B. Vitamin C, B6, B1 und B3 – sind 

        Kartoffeln (insbesondere die farbigen) reich an Kalium, Magnesium, Eisen, Zink und 

        Phosphor, sowie Carotinoiden und natürlichen Phenolen.

  • Obst (Bananen, Aprikosen, Avocados, Kiwis, Äpfel, Birnen, Wassermelonen, Papayas)
  • Karotten
  • Spinat
  • rote Beete (nicht industriell hergestellt) 
  • Hülsenfrüchte (Bohnen, Linsen, Erbsen)
  • Fisch
  • Vollkornerzeugnisse
  • Nüsse (Walnüsse, Mandeln)
  • Trockenfrüchte (Datteln, Feigen, Aprikosen, Rosinen)
  • Esskastanien
  • Omega – 3 – Fettsäuren (Leinöl)

Gleichzeitig sollte die Fettzufuhr nicht mehr als 30 Prozent der täglichen Energiezufuhr ausmachen.

Wenn Kräutertee, dann könnte Brennnesseltee eine gute Idee sein. Auch Brennnesselgemüse oder Brennnesselpesto kommen – regelmässig verzehrt – in Frage. Denn die Brennnessel ist Bestandteil volksheilkundlicher Bluthochdrucktherapien. Sie soll das Blut verdünnen, seine Fliesseigenschaften verbessern und die Blutgefässe entspannen.

Um den günstigen Effekt von Kakao ohne allzu viele Kohlenhydrate bzw. Kalorien zu nutzen, kannst du täglich ein bis zwei Teelöffel Kakaopulver (Kakao pur ohne Zucker!) in Speisen (z.B. Müsli, Nussmus, Mandelmus) oder Getränke (lecker z. B. in Getreidekaffee) einrühren.

  • gepresste Säfte (Rote Beete, Weisskohl, Fenchel)
  • Granatapfelsaft
  • Knoblauchextrakt (blutverdünnend)
  • Coenzym Q10

Die Ergebnisse einer Studie, die im Fachmagazin Nutrition and Metabolism veröffentlicht wurde, konnten zeigen, dass Antioxidantien wie Q10, Vitamin E, Vitamin C und Selenium Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen wie Bluthochdruck, zu hoher Blutzucker, eine schlechte Elastizität der Gefässe und sogar schlechte Cholesterin-Werte deutlich verbessern können.

Coenzym Q10 kann bei einigen Hochdruckpatienten den Blutdruck signifikant um 11 bis 17 mmHg systolisch und 8 bis 10 mmHg diastolisch senken 25. Coenzym Q10 zeigte die besten Ergebnisse bei Blutspiegeln über 2 Mikrogramm pro Milliliter. Die dafür erforderlichen Dosierungen schwankten jedoch erheblich von Patient zu Patient und lagen zwischen 75 und 360 Milligramm täglich.

Die Einnahme von Coenzym Q10 senkt den Blutdruck nicht sofort, sondern ganz allmählich. Es gibt allerdings auch Menschen, deren Blutdruck nicht darauf anspricht. Dann profitiert der Körper jedoch in anderer Hinsicht von der Coenzym Q10– Einnahme.

Lebensmittel und ihre Wirkungsweise auf den Blutdruck

Forelle und Hecht –  erhöhte Aktivität der roten Blutkörperchen

Hering und Makrele – verstärkte Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren = schützt Gefässe

Zimt – senkt Blutfette

Kochsalz – verengt Blutgefässe

Wasser – verdünnt Blut – Flüssigkeit 2 Liter

Reis – günstiges Natrium – Kalium Verhältnis

Gerste – weitet Arterien

Karotten und Pastinaken – hindert Gefässmuskeln sich zusammen zu ziehen

Grüner Tee – reduziert die Bildung von Ablagerungen in den Gefäßen

Knoblauch – stabilisiert den Blutdruck

Sellerie – zellschützende Wirkung

Birne und Lauch – gegen Gefässverkalkung

Zwiebel – hält Blut flüssig

Hafer – senkt Blutzuckerspiegel + Cholesterin

Dattel – stabilisiert Gefässe

Erdbeere – stabilisiert Gefässe

Himbeere  – begünstigt Bildung roter Blutkörperchen

Melone – senkt Blutdruck

Weintrauben – schützt Arterien vor Ablagerungen

Zitrusfrüchte – steigert Calciumaufnahme im Darm reinigt das Blut

Kamille – entspannt Blutgefässe

Banane – reguliert die Herzfunktion

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