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Ernährung älterer Menschen

Warum ist eine gesunde Ernährung im Alter so wichtig?

Viele ältere Menschen ernähren sich sehr einseitig und mangelhaft. Häufig werden Mahlzeiten gegessen, die schnell und ohne grossen Aufwand zubereitet werden können (Fertiggerichte, Brot, Kuchen). Aufgrund von Appetitlosigkeit, Zahnproblemen, Einsamkeit oder Medikamentennebenwirkungen essen sie oft zu wenig. Manche Medikamente fördern den Mikronährstoffmangel, da sie die Verwertung von Mikronährstoffen erschweren oder die Ausscheidung von Mikronährstoffen erhöht wird. Zudem leiden sie häufig unter Vitalstoffmangel, Nährstoffmangel und Wassermangel. Um so wichtiger ist es, auf eine ausgewogene, vitalstoff- und ballaststoffreiche Ernährung zu achten.

6 Möglichkeiten die gewohnte Ernährung gesünder zu gestaltet

  1. Verwendung gesunder Fette (Kokosöl, Leinöl, Walnussöl, Olivenöl)
  2. Weissmehl durch Vollkornprodukte austauschen
  3. gesündere Süssungsmittel (Kokosblütenzucker, Xylit)
  4. Gemüseanteil erhöhen
  5. morgens einen frisch gepressten Obstsaft
  6. frisches Obst als Zwischenmahlzeit (bei Zahnproblemen kann das Obst püriert werden)

Eine basenüberschüssige Ernährung ist für viele ältere Menschen sehr ungewohnt und da sich die meisten nicht mehr mit einer Ernährungsumstellung auseinander setzen wollen, stösst sie oft auf Ablehnung.

Wassermangel ältere Menschen

Das Durstgefühl lässt im Alter nach. Manche Älteren trinken auch bewusst nicht viel, da sie sonst öfter zur Toilette gehen müssen, was vielen aufgrund ihrer Bewegungsbeeinträchtigungen schwer fällt.

Der Wassermangel führt dazu, dass das Blut verdickt und nicht mehr richtig fliessen kann. Dadurch verschlechtern sich vor allem bestehende Herz-Kreislaufprobleme. Aber auch die Sauerstoffversorgung findet nicht mehr im ausreichenden Mass statt. Das macht sich – neben vielen anderen Bereichen – auch im Gehirn bemerkbar. Zudem kann der Körper vorhandene Säuren und Giftstoffe nicht ausreichend ausscheiden, was ebenfalls zu verschiedenen Gesundheitsstörungen beiträgt.

Empfehlung: 1 1/2 Liter Flüssigkeit ( am besten geeignet ist stilles Wasser)

7 Empfehlungen bei Zahnproblemen

  1. Lebensmittel fein pürieren
  2. Fruchtshakes
  3. frisch gepresste Gemüse- und Fruchtsäfte
  4. Mandel- oder Nussmilch
  5. Suppen
  6. grüne Smoothies
  7. Vollkornbrote nur mit zarter Krume

Ernährung bei drohender Demenz oder Alzheimer

Beide Erkrankungen gehen mit Entzündungsprozessen einher. Daher ist ganz besonders auf eine entzündungshemmende Ernährung zu achten. Da auch gleichzeitig die Anzahl freier Radikale sehr hoch ist, muss die Ernährung reich an Antioxidantien sein. Die Versorgung mit B-Vitaminen (B6, B12, und Folsäure) sollte optimiert werden und eine ausreichende Wasserversorgung gewährleistet sein. Zusätzlich sollte die Ernährung mit Kokosöl angereichert werden. Bei der Alzheimer Krankheit kann das Gehirn Glucose nur noch unzureichend als Energiequelle nutzen. Im Kokosöl aber stecken mittelkettige Fettsäuren. Sie können dem Gehirn Energie in Form von Ketonen liefern, so dass auf diese Weise  Demenz positiv beeinflusst werden könnte.

Medikamente 

Senioren nehmen oft Medikamente ein. Bei der Einnahme von Heilerde kann die Wirkung von Medikamenten durch ihr hohes Absorptionsvermögen abgeschwächt werden. Heilerde ist ein natürliches, mineralisches Pulver wie zum Beispiel Bentonit. Durch enthaltene Carbonatsalze wirkt mineralische Erde als Mittel gegen Sodbrennen oder saures Aufstoßen. Zudem kann die Heilerde innerlich angewendet unspezifische Stoffwechselprodukte und giftige Substanzen binden.

Vitamin D-Mangel

Ältere Menschen sind häufig nicht mehr gut zu Fuß oder sogar bettlägerig. Daher nehmen sie viel zu wenig Sonnenlicht auf. Nur durch Sonnenlicht kann jedoch in der Haut Vitamin D gebildet werden. Ältere Menschen brauchen mehr Zeit in der Sonne, denn im Alter verliert die Haut allmählich die Fähigkeit zur Bildung des Vitamins. Senioren sind also definitiv von einem Vitamin-D-Mangel bedroht. Die Folgen sind u.a.:  Abnahme der Knochendichte, Schwächung des Immunsystems und häufig eine schlechte psychische Verfassung.

So ist eine ausreichende Zufuhr von Calcium und Vitamin D als Basistherapie bei Osteoporose empfohlen.  Vor allem ältere Menschen können sich dann leicht die Knochen brechen. 

Bewegungsmangel

Bewegungsmangel sorgt dafür, dass viele Senioren immer weiter Körpermasse abbauen. Dabei würde oft schon ein kleiner Spaziergang Wunder wirken. Auch gibt es Sportgruppen für Senioren.

Bei Bewegungseinschränkungen gibt es Sitzgymnastik, sogar für Bettlägerige gibt es spezielle Übungen, die man im Liegen absolvieren kann und die dafür sorgen, dass die Gelenke beweglich bleiben, die Geschicklichkeit erhalten wird und die Muskulatur die nötigen Reize bekommt, um nicht noch weiter abzubauen.

Fazit

Altern ist ein natürlicher Vorgang, der nicht zwangsläufig von Krankheiten begleitet sein muss. Viele Krankheiten haben nichts mit dem Alter zu tun, wie viele Menschen glauben, sondern entstehen durch jahrelange Verstöße gegen eine gesunde und natürliche Lebensordnung.

Nicht zu leugnen ist jedoch, dass, wenn der Organismus altert, sich einige Veränderungen am Körper einstellen und es dadurch zu einer Minderung der Leistungsfähigkeit kommen kann.

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